Hallo und herzlich willkommen auf der ersten Photosafari hier auf Point’n’Shoot.de. Viel Spaß beim Lesen! 🙂 [Anm. der Redaktion]

Viele Menschen haben einen differenzierten Blick auf Dinge. Aus meinem Sport – ich fahre seitdem ich 14 bin Bmx – ergab sich dies recht früh. Die meisten Menschen schauen auf eine Kirche und erblicken deren Schönheit; ich allerdings stehe vor dem Geländer und überlege, wie ich dort am besten meinen neuen Trick durchziehen kann. Was hat das mit Photographie zu tun fragt Ihr Euch? Nun, das Eine führte zum Anderen. Als ich 16 war wollte ich unbedingt eine richtige DSLR. Durch meinen Sport war dies ein logischer Schritt, da man immer mal wieder Videos oder Photos aufnimmt. Ich habe letztlich für einen Trip eine Kamera gekauft – welche ich heute nach wie vor  immer noch besitze und benutze. Dadurch entstand eine innige Verbindung zum Thema Photographie bzw Videographie. Diese Verbindung wurde zu einer Faszination, denn durch Bilder/Videos kann man Gefühle zum Ausdruck bringen, die man mit Worten schwer beschreiben kann. Schnell kamen mehr Objektive, anderes Equipment und dadurch auch mehr Erfahrung ins Spiel. Zudem reise ich sehr gerne, was der Photographie zu gute kommt. Auf meinen Reisen habe ich sehr viel gelernt – nicht nur phototechnisch natürlich. Ich konnte viele Menschen begeistern durch meine Faszination für Photographie, ich habe viele Menschen mit dem selben Hobby getroffen und konnte einige begeistern, sich mit Kameras und Thema Photographie mehr zu beschäftigen.

Als ich zum Beispiel zwei Tage obdachlos war, da alle Hostels ausgebucht waren, setzte ich mich in einen Starbucks, um schnell einen Kaffee zu trinken, da der Schlafmangel groß war. Ein Mann mitte 20 setzte sich neben mich und packte seinen Mac aus, um Bilder zu bearbeiten. Nach kurzem Zuschauen sprach ich ihn an. Ich erzählte, dass ich für zwei Tage obdachlos sei aufgrund des Ansturms kurz vor Silvester in Queenstown, Neuseeland. Daraufhin bot er mir an in seinem Van zu schlafen, da er gerade mit seiner Kamera durchs Land reiste  – wir sind heute noch gute Freunde!


Photographie ist also nicht nur eine Leidenschaft, sondern verbindet Menschen.
 

Zeitraffer, im Englischen Timelapse genannt, haben meine Aufmerksamkeit schnell erregt. Ich habe erste Versuche gestartet und schnell entdeckte ich diese Form der Photographie für mich. Fortschritte kamen schnell und ich wollte immer neue Motive aufnehmen und neue Techniken lernen. So kam es dazu, dass ich eines Tages sogenannte „Hyperlapses“ entdeckte. Hyperlapse sind eine spezielle bewegte Form der Timelapse und erfordern einiges an Können, um sauber gemeistert zu werden.

 

 

Mittlerweile bin ich 21 und studiere in Braunschweig Umweltingenieurwesen – also keinerlei Bezug zur Photographie. Photographie spielt nach wie vor eine Rolle in meinem Leben. Ein schönes Photo, was einen unbeschreiblichen Moment festhält, ein Film, welcher meinen Atem für kurze Dauer stoppen lässt, Gänsehaut Momente, sobald man in den Sog der Faszination gerissen wird.

Heute ist die Photographie bzw Videographie ein wenig in den Hintergrund gerückt wegen meiner anderen Tätigkeiten und Hobbys, aber sie wird immer ein Teil von mir bleiben und ich gebe es niemals auf, denn durch dieses Hobby habe ich sehr viele Dinge gesehen, erlebt und kennen gelernt, dass es niemals wegzudenken wäre

-Maximilian Baldauf

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